Tochter missbraucht: Teilbedingte Haft
- Drei Jahre Freiheitsstrafe - davon sechs Monate unbedingt
Ein 34-jähriger Südburgenländer, der seine heute 15-jährige Tochter über Jahre sexuell missbraucht haben soll, wurde am Mittwoch im Landesgericht Eisenstadt (schuldig gesprochen und zu einer teilbedingten Haft von drei Jahren - davon sechs Monate unbedingt - verurteilt. Der Mann, der geständig war, nahm das Urteil an. Staatsanwältin Theresia Schneider-Ponholzer gab keine Erklärung ab.
Den ersten sexuellen Übergriff soll es gegeben haben, als das Mädchen erst sechs Jahre alt war. 1996 - damals war das Kind neun Jahre alt - kam es zu einem nicht ganz vollzogenen Beischlaf. Über Jahre kam es zu einer Serie von sexuellen Angriffen, wie z. B. manuelle Befriedigung durch die Tochter. Die Vorfälle passierten immer dann, wenn die Ehefrau nicht zu Hause war.
Der Angeklagte - aus der U-Haft vorgeführt - war geständig: "Es tut mir sehr leid." Sein Verteidiger machte geltend, dass er zwar Verbotenes getan habe, aber nie bis zum Äußersten gegangen sei. Seit vier Jahren habe es keinen Zwischenfall mehr gegeben, die Familie sei dabei, das Geschehene gemeinsam aufzuarbeiten.
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