Diesel-Frachter bei Tulln auf Grund gelaufen

Auf Grund gelaufen ist am Montag früh ein Schubverband auf der Donau im Raum Tulln bei Stromkilometer 61,8. Nach ersten Angaben der Feuerwehr war das stromabwärts fahrende deutsche Frachtschiff "Excalibur II" mit Diesel beladen. Dieser sei jedoch nicht ausgeflossen.
Ein mit 950 Tonnen Diesel beladener deutscher Schubverband ist heute, Montag, früh auf der Donau im Raum Tulln auf Grund gelaufen. "Excalibur II" war stromabwärts unterwegs gewesen, als es bei Stromkilometer 61,8 in Ufernähe zum unfreiwilligen Stopp kam. Durch ein Leck traten rund 100 Kubikmeter Wasser ein. Die Ladung blieb unversehrt, so dass keine Umweltgefährdung bestand.
Der um 6.55 Uhr alarmierten Feuerwehr gelang es, das Wasser zügig abzupumpen, pro Minute flossen rund 4.000 Liter ab. Parallel dazu wurde das Leck von innen mit Holzkeilen abgedichtet, um ein weiteres Eindringen des Wassers zu verhindern.
Nach Angaben des niederösterreichischen Landesfeuerwehrkommandos waren die Arbeiten knapp nach 10.00 Uhr abgeschlossen. In der Folge wurde "Excalibur II" in die Werft Wien-Freudenau zu Ausbesserungsarbeiten geschleppt. Schadstoffe sind nicht ausgetreten, es standen lediglich die Mannschaftsräume unter Wasser. Über die Höhe des Schadens lagen vorerst keine Angaben vor.
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