Vor allem in Asien immer mehr "Privat-Surfer"

Fast eine halbe Milliarde Menschen auf der Welt nutzen das Internet von ihrem Heimcomputer aus. Das Marktforschungs-Unternehmen Nielsen/Netrating erhob, dass Ende 2001 weltweit 5,1 Prozent mehr Menschen von zu Hause aus im Internet surften als noch in dem Zeitraum von Juli bis September 2001.
In Asien habe die Zahl der Surfer am Heimcomputer am stärksten zugenommen. Sie wuchs im vierten Quartal 2001 um 5,6 Prozent. Europa lag mit einer Zuwachsrate von 4,9 Prozent an zweiter Stelle.
Die USA habe mit 40 Prozent weiterhin den größten Anteil an den weltweiten Internetnutzern. Europa, der Nahe Osten und Afrika verbuchen 27 Prozent und Asien 22 Prozent.
In Asien hätten hauptsächlich Männer mit Universitätsabschluss einen heimischen Internetzugang, während das Alter in der Bewertung keine bezeichnende Rolle spiele, sagte ein Sprecher von Nielsen. In Europa und Lateinamerika dagegen gebe es vornehmlich in den Haushalten Internetanschluss, in denen der Nutzer 35 Jahre oder jünger sei.

