Wallstreet-Zocker nach Debakel auf der Flucht

NEWS deckt in seiner neuen Ausgabe auf: Der gebürtige Österreicher und Wall-Street-Investor Michael Berger ist auf der Flucht! Berger hätte vergangenen Freitag vor dem U.S. District Court in Lower Manhattan zur Verkündung des Strafausmaßes erscheinen sollen. Er soll 460 Millionen euro verzockt haben!
Nun drohen dem Eigentümer des Manhattan Investment Fund Ltd. zusätzlich zu den erwarteten achteinhalb Jahren unbedingter Haft weitere fünf Jahre. Richter Victor Marrero ließ einen Haftbefehlt ausstellen und schrieb Berger zu internationalen Fahndung aus. Bundesankläger Jay Mustoff gegenüber NEWS: "Da er seit einer Woche verschwunden ist, hoffe ich, dass es nicht schon zu spät ist." Berger-Antwalt Joseph Bondy: "Ich hoffe, wir finden ihn lebend. Natürlich ist jeder vor der effektiven Urteilsverkündung nervös - aber das Untertauchen war ein schwerer Fehler."
Berger hatte ab Mitte der neunziger Jahre in seinem Manhattan Investment Fund Ltd. 593 Millionen Dollar (680 Millionen Euro oder 9,4 Milliarden Schilling) von großteils institutionellen Investoren eingesammelt. Mitte 2000 wurde er vor dem Bundesgericht im Southern District of New York beschuldigt, durch Wertpapierbetrug mehr als 460 Millionen Euro verzockt zu haben. Seinen Investoren - darunter Bank Austria, Erste Bank und Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien - täuschte er indes fabelhafte Renditen vor.
Die Story, die Fahndung - alle Details lesen Sie im neuen NEWS.

