Mittwoch, 6. März 2002

Moskau muss weiter auf Formel-1-Rennstrecke warten

  • Vertrags-Unterzeichnung im letzten Moment abgesagt

Die russische Hauptstadt Moskau bleibt vorerst ohne Formel-1-Rennstrecke. Verhandlungen zwischen Oberbürgermeister Juri Luschkow und dem extra angereisten Formel-1-Chef Bernie Ecclestone brachten am Freitag keine Einigung. Die erwartete Vertragsunterzeichnung musste unter kuriosen Begleitumständen im letzten Moment um einen Monat verschoben werden.

"Wir waren uns in einigen Vertragspunkten nicht einig," sagte Luschkow in die laufenden Kameras, die eigentlich die Vertragsunterzeichnung filmen hätten sollen.

Nach den Plänen soll im Bezirk Nagatino im Süden Moskaus eine Rennstrecke mit kompletter Infrastruktur - Luxushotels, Krankenhäuser sowie Vergnügungszentren - errichtet werden. Der erste Grand Prix sollte 2004 stattfinden. Die Kosten für das Projekt wurden mit knapp einer Milliarde Dollar (1,13 Milliarden Euro) veranschlagt.

6.3.2002 15:41
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