Wechselt Trenkwalder in die Schweiz?

Noch vor dem Ende der Ski-Saison hat das Trainerkarussell begonnen sich zu drehen - und gerade heuer gibt es einige Spekulationen und Gerüchte, denn bei so gut wie allen Trainern laufen die Verträge nach dieser Saison aus. Von offizieller Seite gibt es dazu auch beim Weltcup-Finale in Altenmarkt-Zauchensee keinen Kommentar, doch ist sicher, dass es im Hintergrund brodelt.
"Ich weiß nur, dass sich die Trainer im Moment nicht besonders gut schmecken können", sagte etwas Hannes Trinkl. Atmosphärischen Störungen, die die Spekulationen um einige Wechsel nähren. Besonders Abfahrts-Trainer Robert Trenkwalder steht bei den Gerüchten hoch im Kurs. Der aber hält sich im Moment noch bedeckt. Im Raum steht ein Wechsel in die Schweiz, die einen Nachfolger für Dieter Bartsch als Cheftrainer sucht, aber auch eine Verlängerung in Österreich scheint trotz allem nicht ausgeschlossen. "Möglich ist alles", meinte Trenkwalder kryptisch.
Pum und Giger: "Jetzt fahren wir erst einmal Rennen"
Cheftrainer Toni Giger und Alpin-Chef Hans Pum sagten zu diesem Thema vorerst aber nichts. "Jetzt fahren wir erst einmal Rennen, dann beschäftigen wir uns mit den anderen Fragen", sagte Pum und Giger bestätigt: "Wir werden sofort nach dem Weltcup-Finale mit den Analyse-Sitzungen beginnen. Und dann sehen wir weiter", erklärte er. Die Läufer beschäftigen sich vorerst nicht mit dieser Frage, Klarheit sollte aber bald geschaffen sein. "Schließlich haben wir in Bälde unsere Planungssitzungen", so Fritz Strobl.
Damen: Schlüsselfigur Frehsner
Bei den Damen steht und fällt wohl viel mit der Frage, ob Karl Frehsner weiter Trainer bleibt oder nicht. Derzeit sieht es ganz danach aus, als ob der "eiserne Karl" noch weitermachen will. Wie auch Abfahrts-Weltmeister Hannes Trinkl. Der meinte aber in Zauchensee im Ziel ironisch: "Normalerweise mache ich die Fortsetzung meiner Karriere um ein weiteres Jahr nicht von den Trainern abhängig. Nur, wenn der Karl zu uns kommt, höre ich auf."
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