ÖSV-Team reiste mit gemischten Gefühlen ab

Nach der endgültigen Absage des Springens der Nordischen Kombi in Falun, reiste das ÖSV-Team mit gemischten Gefühlen nach Trondheim weiter. Einerseits behielt Felix Gottwald zwar die Führung im Gesamtweltcup mit 31 Punkten vor Ronny Ackermann, andererseits konnte der Salzburger die Chance, den Vorsprung weiter auszubauen, nicht nützen. Die 17. der insgesamt 20 Weltcupkonkurrenzen wurde ersatzlos gestrichen.
"Das ist schade, leider musste abgesagt werden. Aber es war unmöglich, das Springen über die Bühne zu bringen. Das müssen wir akzeptieren. Der Wind war heute in der Früh sogar noch stärker als gestern", erzählte ÖSV-Cheftrainer Günther Chromecek. Nach dem Langlauf am Samstag, einem Massenstartrennen über 10 km, hatte Gottwald mit 16,3 Sekunden Vorsprung auf den Finnen Samppa Lajunen geführt. Ackermann rangierte an achter Stelle (+39,6). Der Oberhofer hätte auf den Zeller auf der Großschanze umgerechnet 10 Punkte aufzuholen gehabt, was bei seiner momentan starken Sprungleistung aber möglich gewesen wäre. Zweitbester Österreicher war Christoph Eugen (+55,5) als 17., knapp vor Mario Stecher (20./56,4).
Der Kampf um den Gesamtweltcup bleibt also auch vor den letzten zwei Weltcup-Schauplätzen in Norwegen weiter spannend. Auf dem Programm stehen jetzt noch je ein Sprint in Trondheim (Mittwoch) und Oslo (Samstag), sowie ein Einzel-Wettkampf am Holmenkollen (Freitag). Chromecek hofft, dass auch der erkrankte Michael Gruber, der in Falun im Langlauf nicht am Start war, bis Mittwoch wieder fit wird.
