EU-Beauftragter Solana traf iranischen Präsidenten
- Hohe Besuchsdiplomatie in Wien im Zeichen von Nahost
- Khatami aus Wien nach Athen abgereist

·Proteste
Exil-Iraner demonstrieren
·Der Liberale?
Zwischen Öffnung und Abschottung
EU wird die Kooperation mit dem Iran fortsetzen. Das erklärte der Koordinator der EU-Außenpolitik, Javier Solana, am Mittwoch im Anschluss an ein Gespräch mit dem iranischen Präsident Mohammad Khatami in Wien. Das Treffen sei in freundschaftlicher Atmosphäre abgelaufen, sagte Solana gegenüber Journalisten.
Solana hatte sich bereits am Vortag mit Nachdruck zur Politik des "konstruktiven Dialoges" mit dem Iran bekannt. "Wir müssen uns gegenüber dem Iran konstruktiv und positiv engagieren, um die progressiven Kräften zu unterstützen", sagte Solana.
Khatami reiste nach dem Treffen mit Solana in der Hofburg, dem auch Bundespräsident Thomas Klestil beiwohnte, nach Athen weiter. Dort ist er mittlerweile zu einem weiteren dreitägigen Staatsbesuch eingetroffen.
Im Mittelpunkt der Gespräche mit dem griechischen Staatsoberhaupt Konstantinos Stefanopoulos und Ministerpräsident Kostas Simitis werden die Lage im Nahen Osten und die Beziehungen EU-Iran stehen. Athen und Teheran wollen auch ein Energie-Kooperationsabkommen unterzeichnen, das den Weg für den Bau einer Erdgasleitung aus Iran durch die Türkei nach Griechenland freimacht.
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