Siegestor gegen Tabellenschlusslicht erst in der 77. Minute

Zweites Spiel, zweiter Sieg für Rapid im Frühjahr. Überzeugt haben die Hütteldorfer beim 1:0 (0:0) gegen Schlusslicht Admira Wacker Mödling allerdings nicht. Vor 7.000 Zuschauern erlöste Verteidiger Adamski den Rekordmeister (77.) erst, als die Niederösterreicher nach Gelb-Rot von Hatz (67.) schon dezimiert waren.
Nach einem 0:0 und der verpatzten Matthäus-Premiere beim Rekordmeister (0:1) gab es im dritten Saisonduell mit dem Tabellen-Letzten aber zumindest den ersten Dreipunkter und den ersten Treffer der Hütteldorfer, die auf Rang sieben vorstießen.
Der gelungene Frühjahrs-Auftakt mit dem 1:0 gegen Salzburg sollte der Ankick zu einer Aufholjagd der Rapidler werden, nur mit viel Mühe gab es am Samstag eine Fortsetzung. Rund 7.000 Zuschauer erlebten eine engagierte und kampfstarke Admira-Elf, die es den Gästen nicht leicht machte, selbst aber kaum gefährlich wurde.
Rapid kontrollierte das Spiel und kam in einer starken Phase zwischen 15. und 20. Minute durch Wallner zu zwei guten Chancen, doch der Stürmer verfehlte vor den Augen des ehemaligen Admira-Trainers und aktuellen Teamchef Hans Krankl knapp sein Ziel.
Admira stemmte sich dagegen und brachte mit einigen harten Attacken Rapid aus dem Rhythmus. Auch Kapitän Andreas Herzog konnte dem Spiel keine Linie geben und war nur selten zu sehen. Die wenigen Rapid-Chancen machte der starke Torhüter Heu zunichte, bei einem Knez-Kopfball an die Oberkante der Latte nach Herzog-Eckball (41.) wäre aber auch er geschlagen gewesen.
Nach der Pause das selbe Bild. Rapid dominierte, vergab aber zunächst gute Chancen, Admira verteidigte sich. Vor allem Vico (48.,53.68.) vernebelte die besten Chancen. In der 67. Minute allerdings wendete sich das Blatt. Nach einem Foul an Wallner musste Admira-Verteidiger Hatz mit Gelb-Rot vorzeitig in die Kabine, Rapid nützte kurz nach Beginn der Rapid-Viertelstunde die numerische Überlegenheit. Bei einem Gestocher nach Wallner-Corner reagierte Adamski am schnellsten und schoss aus kurzer Distanz zum entscheidenden 1:0 ein. Es war nicht nur der erste Treffer des Polen für Rapid, sondern auch das erste Saisontor der Hütteldorfer gegen die Admira.
Die Hoffnungen der Admira schwinden immer mehr, die Knaller-Truppe liegt zwölf Runden vor Saisonende nun schon zwölf Punkte hinter dem neuen Vorletzten Bregenz.
Samstag, 2. März:
FC Kärnten - GAK 1:0 (0:0)
SV Salzburg - SV Ried 0:0 (0:1)
Austria Wien - SW Bregenz 3:0 (1:0)
Admira/Wacker Mödling - Rapid Wien 0:1 (0:0)
Sonntag, 3. März:
Sturm Graz - FC Tirol Innsbruck 1:0 (0:0)
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