US-Kreise warnen vor Serie von Bombenanschlägen in Kabul

Die US-Truppen und ihre Verbündeten haben nach eigenen Angaben bei der jüngsten Offensive im Osten Afghanistans hunderte El-Kaida-Kämpfer und Taliban getötet. Generalmajor Frank Hagenbeck, der den Einsatz in Gardes befehligt, sprach von mehreren hundert Opfern der gegnerischen Seite. Den US-Soldaten sei es im Kampfgebiet bei Schah-e-Kot gelungen, in mindestens eine Höhle einzudringen. Dort seien Waffen und ausländische Pässe gefunden worden.
Aus US-Kreisen verlautete unterdessen am Dienstagabend, El-Kaida-Anhänger planten eine Serie von Autobombenanschlägen in Kabul. Auf diese Art wolle das Terrornetzwerk der internationalen Schutztruppe und der Übergangsregierung von Hamid Karsai Schaden zufügen.
Brigadegeneral Carl Hubertus von Butler, Kommandant des deutschen Truppenkontingents in Afghanistan, stufte am Dienstag die Lage der Bundeswehr in Kabul allerdings als sicher ein. Die Bundeswehr sei auf Gefahren und Risiken eingestellt. Das Camp in Kabul werde rund um die Uhr strengstens bewacht. Hinweise auf mögliche Terroranschläge gegen die Deutschen hätten sich nicht bestätigt, sagte von Butler dem ZDF. In Kabul sind auch 60 Bundesheerangehörige im Einsatz, die mit den Deutschen zusammenarbeiten.
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