Samstag, 2. März 2002

Riess-Passer & Van der Bellen liegen vorne

Kärntens freiheitlicher Landeshauptmann Jörg Haider und SPÖ-Parteichef Alfred Gusenbauer verlieren deutlich an Sympathie. In einer OGM-Umfrage für das akutelle FORMAT äußeren 74 Prozent der Befragten den Wunsch, dass der Jörg Haider künftig eine weniger wichtige Rolle in der heimischen Innenpolitik spielen soll. Auch SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer genießt wenig Vertrauen.

Überraschend: Auch jeder Dritte FPÖ-Wähler ist der Überzeugung, Haider soll eine weniger wichtige Rolle spielen.

Der sozialdemokratische Parteichef Alfred Gusenbauer genießt bei der Mehrheit der Bevölkerung ebenfalls eher geringes Vertrauen: 59 Prozent der Wählerinnen und Wähler sind der Meinung, Gusenbauer soll zukünftig eher weniger Einfluß bekommen.

Verhältnismäßig gute Werte erzielen bei der FORMAT-OGM-Umfrage FPÖ-Chefin Susanne Riess-Passer und der Grüne Parteisprecher Alexander Van der Bellen: 47 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass die freiheitliche Vizekanzlerin in Zukunft eine wichtige politische Rolle spielen soll, immerhin 44 Prozent der Wähler wollen weiterhin viel politischen Einfluß für Alexander Van der Bellen.

Die Arbeit der Bundesregierung beurteilen die Wähler mit gemischten Gefühlen: 45 Prozent sind der Meinung, dass die Maßnahmen des schwarzblauen Kabinetts in den kommenden zwei Jahren positive Auswirkungen für das Land bringen werden. 40 Prozent der Befragten haben angegeben, dass sie eher mit negativen Auswirkungen rechnen und jeder Zehnte ist der Meinung, es bleibe alles beim Alten.

Mehr dazu finden Sie im aktuellen FORMAT.

2.3.2002 08:29