Verteidigungsminister fliegt in die USA

Nach Vizekanzlerin Riess-Passer zieht es nun auch den Verteidigungsminister in die USA. Herbert Scheibner (F) reist heute Montag zu einem dreitägigen offiziellen Besuch in die Staaten. Neben einem Treffen mit US-Vizeverteidigungsminister Paul Wolfowitz in Washington ist auch ein Gespräch mit UNO-Generalsekretär Kofi Annan geplant.
Außerdem stehen mehrere Fachgespräche mit US-Politikern, Diplomaten und Militärs aus dem Programm. Zentrale Themen werden die Beurteilung der Sicherheitslage und Maßnahmen nach den Terroranschlägen vom 11. Septembers 2001 in den USA sein. In diesem Zusammenhang findet auch der Besuch einer Luftwaffenbasis mit einem Einweisungsprogramm in die verstärkte Luftraumsicherung der USA statt.
Auf der Andrews Air Force Base nimmt Scheibner auch an der Vorführung einer F-16-Flugsimulation teil. Der US-Rüstungskonzern Lockhead Martin hat sich mit F-16-Kampfflugzeugen um die Ausschreibung für die Nachfolge des Draken-Abfangjägers für das österreichische Bundesheer beworben.
Im Mittelpunkt der Unterredungen bei der UNO soll die österreichische Beteiligung an internationalen Friedensmissionen der Vereinten Nationen stehen. Seit 1960 waren bisher 42.000 Österreicher als Blauhelme im Auslandseinsatz. Derzeit dienen weltweit insgesamt rund 950 Soldaten des Bundesheeres als Beobachteroffiziere und in Truppenkontingenten in 14 verschiedenen Missionen. Scheibner beendet seinen USA-Aufenthalt am Mittwochnachmittag.
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