Ex-Ministerin deprimiert: "Meine Seele hat Wunden"

Erwartet hatte man es schon, nun ist es bestätigt: Monika Forstingers Abschied als Infrastrukturministerin geschah nicht freiwillig. Vielmehr war er auf "Anordnung" von Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer vor sich gegangen, wie Forstinger nun in einem NEWS-Interview erklärte.
Sichtlich enttäuscht kommentiert Ex-Infrastrukturministerin Monika Forstinger (FPÖ) den Abschied von ihrem früheren Posten. In NEWS erklärt sie, "schon noch sehr" an ihrem Job zu hängen. Mit ihrem Nachfolger Mathias Reichhold habe sie zwar ein gutes Verhältnis - ihre Seele habe aber Wunden: "Ich bin ja nicht aus Stein und auch nicht freiwillig gegangen. Es hat mich schon ordentlich getroffen".
Ihren Abschied aus dem Amt stellt Forstinger folgender Maßen dar. FP-Obfrau Susanne Riess-Passer habe sie am Tag ihres Rückzugs angerufen und nach ihren Plänen gefragt. Auf die Antwort, wonach sie, Forstinger, mittelfristig gern in die Privatwirtschaft zurückkehren möchte, habe die Vizekanzlerin vorgeschlagen: "Mach ma's gleich. Das ist für die Partei besser". Forstingers Reaktion: "Da war mir klar, dann halt jetzt. Ich habe das akzeptiert".
Mit einem Gerücht räumt die frühere Ministerin jedenfalls auf. Sie sei "definitiv nicht schwanger. Leider muss ich schon fast sagen". Eine Schwangerschaft sei doch etwas Erfreuliches, was sie sicher nicht verheimlichen würde. Gleichzeitig betont Forstinger, privat "Single" zu sein.
Das komplette Interview finden Sie im aktuellen NEWS.
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