Beamte entlarvten Kollegen als "schwarze Schafe"

Neue detailliertere Zahlen über die Anzeigen beim Büro für interne Angelegenheiten nannte Innenminister Ernst Strasser am Dienstag: Derzeit seien noch insgesamt 149 Fälle "vom Kleinstdelikt bis zum Verdacht der klassischen Amtsdelikte" von Exekutivbeamten offen.
Die Zahl wirklich schwerer Fälle "schwarzer Schafe" in der Exekutive dürfte "nach bisherigen Informationen weniger als an einer Hand Finger sind" betragen, sagte Strasser.
Im Detail nannte Strasser folgende Zahlen: Von insgesamt 578 Verdachtslagen seien 147 sehr rasch ausgeschieden worden, weil jeder Verdacht entkräftet war. Die 431 verbliebenen wurden entsprechend den "sehr strengen internen Anweisungen" der Staatsanwaltschaft angezeigt bzw. Sachverhaltsdarstellungen übergeben.
Die Staatsanwaltschaft habe "nach unserem Wissen" 282 zurückgelegt. Die verbleibenden 149 offenen Fälle würden "vom Kleinstdelikt bis zum Verdacht der klassischen Amtsdelikte reichen". Die Staatsanwaltschaft bzw. die Innenministeriums-Behörde ermittle weiter.
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