Mittwoch, 20. Februar 2002

Aktionäre sollen unveränderte Dividende erhalten

Hohe Verluste bei der US-Tochter Chrysler belasten die Bilanz von Daimler schwer. Dazu kommt noch eine Umsatzwarnung: Der Gewinn der HypoVereinsbank (HVB), Mutter der Bank Austria, ist im vergangenen Jahr stark eingebrochen. Der Gewinn vor Steuern sei um 30 Prozent auf 1,5 Mrd. Euro (20,6 Mrd. S) gesunken, teilte die zweitgrößte deutsche Bank am Mittwoch in München mit.

Wegen der gestiegenen Zahl von Firmenpleiten und der schwachen Konjunktur stockte die HypoVereinsbank die Kreditrisikovorsorge deutlich um 18 Prozent auf 2.074 Mill. Euro auf.

Die HVB-Aktionäre sollen trotz des Gewinnrückganges eine unveränderte Dividende erhalten. Wie im Vorjahr werde der Hauptversammlung eine Dividende von 0,85 Euro je Stammaktie vorgeschlagen, teilte die HypoVereinsbank am Mittwoch in München mit.

Im vergangenen Jahr war der Jahresüberschuss nach vorläufigen Zahlen um rund 18 Prozent auf 967 Mill. Euro gesunken. Damit übertraf die HypoVereinsbank aber die Erwartungen vieler Analysten.

20.2.2002 09:22