Bei Gefechten im Südosten des Landes
Angolanische Soldaten hätten den Führer der UNITA-Rebellen, Jonas Savimbi, getötet, teilte die Regierung in Luanda am Freitagabend mit. In einer von Radio und Fernsehen verbreiteten Erklärung hieß es, Savimbi sei bei einem Gefecht im Südosten des Landes getötet worden. Ort und Zeitpunkt wurden nicht genannt.
In den vergangenen Monaten hatte das Heer mitgeteilt, es habe Savimbis Truppen in der Provinz Moxico umstellt. In der Region wurden seitdem mehrere UNITA-Offiziere gefangen genommen.
Die angolanischen Regierungstruppen haben in dem zurückliegenden Jahr mehrere Hochburgen der rechtsgerichteten UNITA-Rebellen erobert. In dem seit der Unabhängigkeit von Portugal 1975 andauernden Bürgerkrieg hatten die Vereinten Nationen 1994 einen Frieden vermittelt, der 1998 gebrochen wurde. Auch davor ausgehandelte Friedensabkommen waren gescheitert. UNITA ist die portugiesische Abkürzung für "Nationale Union für die totale Unabhängigkeit von Angola".
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