Dienstag, 19. Februar 2002

Bush will auch Blick auf "Achse des Bösen" werfen

Nach seinem Japan-Besuch ist US-Präsident George W. Bush am Dienstag in Südkorea eingetroffen. Beim Treffen mit Staatspräsident Kim Dae Jung am Mittwoch wird das Thema Nordkorea im Vordergrund stehen. Bush hatte Nordkorea als Teil einer "Achse des Bösen" gebrandmarkt und damit auch Irritationen in Südkorea ausgelöst. Die USA haben in Südkorea 37.500 Soldaten stationiert.

Bei dem Besuch gilt höchste Alarmstufe. Radikale Gruppen hatten bereits im Vorfeld gegen die Nordkorea-Politik der Vereinigten Staaten demonstriert und ein Büro der US-Handelskammer in Seoul besetzt.

Bush will sich während seines zweitägigen Aufenthaltes im Süden der geteilten Halbinsel unter anderem mit Präsident Kim Dae-Jung treffen und die Demarkationszone an der Grenze zum kommunistischen Norden besichtigen.

Schwerpunkt der Gespräche sind die innerkoreanischen Entspannungsbemühungen und die Haltung der USA gegenüber Nordkorea. Bush hatte das Land vor einem Monat als Teil der "Achse des Bösen" gebrandmarkt. Nach seinem Aufenthalt in Südkorea will Bush weiter nach China reisen. Erste Station seiner Asienreise war Japan.

19.2.2002 07:15