"Alle Optionen auf dem Tisch"

US-Präsident George W. Bush hat seine harte Haltung gegenüber dem Irak bekräftigt. "Alle Optionen sind auf dem Tisch", sagte Bush am Montag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem japanischen Ministerpräsidenten Junichiro Koizumi in Tokio. Bush ließ offen, welche Schritte er gegen den Irak plant. Die Länder, die die Freiheit liebten, verstünden die Haltung der USA, sagte Bush.
Wie Bush ausführte, habe er gegenüber dem japanischen Premier seine Hoffnung unterstrichen, die "Differenzen" mit dem Iran, dem Irak und Nordkorea auf friedlichem Wege beilegen zu können. Washington halte sich jedoch alle "Optionen" offen. Bush hatte die drei Staaten in seiner Rede zur Lage der Nation als "Achse des Bösen" gebrandmarkt.
Zuversichtlich äußerte sich der US-Präsident über ein rasches Ende der japanischen Wirtschaftskrise. Er vertraue der Strategie des japanischen Regierungschefs zur Ankurbelung der angeschlagenen Wirtschaft. Koizumi versprach, er werde kompromisslos an der Umsetzung der geplanten Reformen festhalten. Dabei werde er auch nicht vor Konfrontationen zurückschrecken. Ohne Strukturreformen sei eine wirtschaftliche Gesundung nicht möglich.
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