EGT brach in den ersten 9 Monaten um 81 Prozent

Die voestalpine AG, Linz, kämpft weiterhin massiv mit dem schwierigen konjunkturellen Umfeld und hohen Rohstoff- und Energiekosten. Die Gewinne des österreichischen Stahlkonzerns sind dadurch dramatisch eingebrochen. Der Betriebsgewinn halbierte sich.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) reduzierte sich, zusätzlich belastet durch den Kursverlauf der VA Tech-Aktie, in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2001/2002 (Ende März) um 81 Prozent auf 34,5 Mill. Euro (475 Mill. S). Der Betriebsgewinn ging um 47,1 Prozent auf 108,6 Mill. Euro zurück. Der Umsatz hat sich um 7 Prozent auf 2,5 Mrd. Euro erhöht.
Für das Gesamtjahr peilt der Konzern weiterhin einen EBIT-Gewinn in Höhe des Betriebserfolgs des Geschäftsjahres 1999/2000 an. Auf die ausschüttbare Dividende sollte die Sonderbelastung durch die VA Tech-Beteiligung laut Vorstand keinen Einfluss haben.
Eine generelle Erholung zeichnet sich nach Einschätzung des voestalpine-Vorstands im Frühjahr 2002 ab. Die Lagerbestände in wichtigen Kundenbranchen seien gesunken, die Aufträge und die Nachfrage seien im Zunehmen. Eine nachhaltige Besserung der Konjunktur erwartet der Konzern allerdings erst in der zweiten Hälfte des Kalenderjahres 2002.

