Donnerstag, 14. Februar 2002

Regionaler Marktanteil von Spar steigt auf über 52%

Die Anfang Jänner bekannt gegebene Übernahme der sechs oberösterreichischen Maximarkt-Standorte durch die Spar-Gruppe wird doch nicht so glatt über die Bühne gehen, wie dies von vielen Seiten erwartet wurde. Beim Kartellgericht ging Mittwoch - am letzten Tag der Frist - ein Antrag der Finanzprokuratur als Anwalt des Bundes auf vertiefte Prüfung der Übernahme ein.

Der Grund, warum die Wettbewerbshüter den Deal nun genauer unter die Lupe nehmen, soll der hohen Marktanteil der Spar-Gruppe in einigen westlichen Bundesländern sein, der mit den Maximärkten regional über 52 Prozent steigen würde, hieß es aus informierten Kreisen. Laut Gesetz muss das Kartellgericht in einem vertieften Verfahren innhalb von 5 Monaten ab Anmeldung einer Übernahme entscheiden.

Die Raiffeisen Ware Austria hat am 10 Jänner bekannt gegeben, dass die sechs Maximärkte mit bisher 950 Mitarbeitern und 145 Mill. Euro (rund 2 Mrd. S) Umsatz an Spar verkauft werden - vorbehaltlich der kartellrechtlichen Zustimmung.

14.2.2002 12:47