Warten auf EZB-Monatsbericht

Der Kurs des Euro ist am Donnerstag im frühen Handel in Frankfurt gefallen. am Vormittag kostete die europäische Gemeinschaftswährung 0,8711 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch bei 0,8731 (Dienstag: 0,8753) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 1,1453 (1,1425) Euro.
Der Euro war am Vortag nach unerwartet stark ausgefallenen US-Einzelhandelsumsätzen für Januar unter Druck geraten. Mangels neuer Nachrichten habe der Euro keine großen Sprünge gemacht und sich knapp über 0,87 Dollar gehalten, sagten Händler in Tokio. Ein New Yorker Händler warnte indes davor, die Kursverluste des Euro überzubewerten. Die Handelsvolumen seien sehr niedrig. Dies deute darauf hin, dass sich die meisten Marktteilnehmer noch nicht darüber sicher seien, in welche Richtung sich die Währung bewege.
Mit Spannung werde am Markt der Monatsbericht der Europäischen Zentralbank erwartet, der Aufschluss über die wirtschaftliche Lage in der Eurozone und die Geldpolitik der EZB geben soll.

