Mittwoch, 13. Februar 2002

Hypo-Manager Prokop plant schon für nächsten Anlauf

Hypo Niederösterreich ist in der Handball-Champions-League der Damen bereits fast chancenlos. So kann der ÖHB-Serienmeister am Freitag Abend im vorletzten Gruppenspiel gegen Ferencvaros Budapest ohne Druck aufspielen. Und Gunnar Prokop plant bereits für einen möglichen Angriff auf den 9. Meistercup-Triumph in der kommenden Saison.

Mit der russischen Ex-Hypo-Spielerin Mosgowaja sowie der Portugiesin Sousa von Gruppengegner Mislata Valencia hat der Klub-Manager bereits zwei Wunsch-Spielerinnen ins Auge gefasst.

Ganz vorbei ist das Unternehmen Champions-League für Hypo aber noch nicht. Sollte Hypo die beiden ausstehenden Begegnungen gegen Ferencvaros und Viborg (23. Februar) gewinnen und sollten die Ungarinnen am sechsten und letzten Spieltag gegen Mislata Valencia Federn lassen, dann wäre ein "Wunder" noch möglich.

Keine Stresssituation
Zumindest an der Nervosität sollten die Südstädterinnen gegen Ferencvaros nicht scheitern. "Wir haben bisher einfach die Stresssituationen nicht bewältigen können, gegen Ferencvaros sehe ich das aber nicht als Problem", meinte Prokop, der sich beim 20:21 in Spanien gegen Mislata über 25 Fehlwürfe seiner Spielerinnen ärgern hatte müssen.

Programm:
Freitag: Hypo NÖ - Ferencvaros (20:20 Uhr, live TW1, Schiedsrichter Migas/Bavas aus Griechenland)
Samstag: Viborg - Mislata (15:30)

Tabelle Gruppe C:
1. Valencia Mislata.. 4 3 1 0 113:103 7
2. Ferencvaros....... 4 2 1 1 117:113 5
3. Hypo NÖ............ 4 1 0 3 110:104 2
4. Viborg............... 4 1 0 3 106:126 2

13.2.2002 13:37