Test für friedenserhaltende Einsätze

Das österreichische Bundesheer beginnt heute, Montag, mit dem zweiwöchigen Manöver "Challenge 2002" in der Südsteiermark. Geübt wird ein friedenserhaltender Einsatz im Stil der internationalen Balkan-Missionen. An der Gefechtsübung nehmen rund 3.000 Soldaten mit 80 Panzern, 450 Fahrzeugen und 14 Hubschraubern teil.
Ziel der Übung ist es, speziell die Absolventen der Militärakademie Wiener Neustadt den Ablauf einer multinationalen Mission zur Trennung ethnischer Konfliktparteien trainieren zu lassen.
Die Soldaten aus allen Bundesländern werden in dem Manöver nach einem fiktiven UN-Szenario jene Fertigkeiten erlernen, die sie bei künftigen Einsätzen dazu befähigen sollen, ethnische Konflikte zu beruhigen. Ferner wird der Neuaufbau einer zivilen Behördenstruktur nach einem Bürgerkrieg geübt, ebenso wie die Zusammenarbeit mit zivilen Stellen sowie die Flüchtlingsbetreuung. Zu "Challenge 2002" im Übungsraum zwischen Feldbach, Fehring, Straden und St. Peter am Ottersbach werden Verteidigungsminister Herbert Scheibner (F), Generaltruppeninspektor Horst Pleiner und LH Waltraud Klasnic (V) erwartet.
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