Von Sicherheitskräften gestellt
Ein mutmaßliches Mitglied des Terrornetzwerks El Kaida hat sich am Mittwochabend im Jemen in die Luft gesprengt. Zuvor war der Mann von jemenitischen Sicherheitskräften umstellt worden, wie die Polizei mitteilte. Bei dem Toten handle es sich um einen 25-Jährigen namens Samir el Hada. Er sei von den Sicherheitskräften verfolgt und in einem Vorort der Hauptstadt Sanaa angehalten worden.
Plötzlich habe der Mann eine Handgranate in der Hand gehalten und die Polizisten bedroht. Die Granate explodierte, der Mann war auf der Stelle tot. Bei dem Zwischenfall wurde den Angaben zufolge kein Polizist verletzt.
Bei dem Mann soll es sich um ein ranghohes El-Kaida-Mitglied handeln, berichtete der Korrespondent des amerikanischen Nachrichtensenders CNN, Brent Sadler, aus dem Jemen. Der Mann sei auf der US-Liste der meistgesuchten Terroristen gewesen und soll in den Anschlag auf das US-Kriegsschiff "USS Cole" im Hafen von Aden vor 14 Monaten verwickelt gewesen sein.
Die US-Bundespolizei FBI hatte am Dienstag vor einem neuen Terroranschlag gewarnt, der in den kommenden Tagen geplant sein könnte. Das Ziel könnte in den USA liegen oder eine US-Einrichtung in Jemen sein, wie das FBI erklärte.
Bei einem der potenziellen Attentäter soll es sich laut FBI um den 22 Jahren alten Jemeniten Fauas Jahia el Rabeei handeln. Sein Aufenthaltsort sei unbekannt. Der in Saudiarabien geborene Mann soll Verbindungen zu El Kaida haben. In den Anschlag auf das US-Kriegsflugzeug "USS Cole" in Jemen im Jahr 2000 war er den Angaben zufolge nicht verwickelt. Außerdem galt der Fahndungsaufruf rund einem Dutzend weiteren Verdächtigen, überwiegend aus Jemen und Saudiarabien. Die Polizei wurde aufgefordert, diese Männer "zu stoppen und festzunehmen". Alle seien äußerst gefährlich.
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