Geschäftsfeldorganisation notwendig für Wettbewerb

Der Vorstand der österreichischen Post AG verteidigte am Montag das im Aufsichtsrat abgesegnete Modell zur Neuorganisation des Unternehmens. Die Aufteilung des Unternehmens in einzelne Geschäftsfelder sei notwendig, um die Post wettbewerbsfähig zu machen.
Die Berechnungen der Gewerkschaft entbehrten "jeder Grundlage". Derartige Berechnungen seien zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich. Es sei auch denkbar, dass durch die Neustrukturierung sogar Einsparungen erzielt würden, sagte Post-Sprecher Michael Homola am Montag.
Am 7. August 2001 hatte der Aufsichtsrat das Geschäftsfeldkonzept beschlossen, das am 1. April 2002 operativ werden soll. Damit wird die Post AG in fünf Divisionen aufgeteilt, die in späterer Folge ergebnisverantwortlich sein sollen. Ausländische Postgesellschaften haben diesen Schritt großteils bereits vollzogen, betont die Post AG.

