Freitag, 8. Februar 2002

Geldschein wurde fotokopiert

Gut fünf Wochen nach dem Start des Euro-Bargelds ist die ersten Blüte der Gemeinschaftswährung in China aufgetaucht. Der falsche Fünfziger steckte in einem Bündel Banknoten, das ein aus Irland stammender Kunde an einem Bankschalter im nordöstlichen Shenyang ablieferte.

Der Mann habe ausgesagt, er habe den Schein von einem ausländischen Geldinstitut erhalten, hieß es. Einem Banksprecher zufolge handelte es sich bei der falschen Note um eine plumpe, leicht zu entdeckende Fälschung mit einem Fotokopierer.

Im Euro-Staat Irland war bereits am 2. Jänner eine erste plumpe 50-Euro-Kopie aufgetaucht. Zwei Wochen später wurde dort eine der ersten falschen Euro-Münzen entdeckt - ihr fehlte allerdings unter anderem der Buchstabe "o" in der Währungsbezeichnung. Polizeibeamte zeigten sich erstaunt, warum sich Fälscher angesichts des relativ geringen Wertes überhaupt des preiswerten Stückes von einem Euro (13,76 S) annahmen.

8.2.2002 10:40