SPEZIAL: ALLES RUND UM DEN EURO

·Gut im Plan
Euro-Umstellung abgeschlossen
·-Quiz: Trainieren Sie Ihr Preisgefühl!
Einkaufs-Check: Rechnen Sie Schilling auf Euro um!
Umfrage: Wollen Sie einen 2-Euro-Schein?
Ob es im Zuge der Euro-Umstellung zu Preissteigerungen und einem Anstieg der Inflationsrate gekommen ist, kann - so der Direktor der Österreichischen Nationalbank - derzeit noch nicht endgültig beurteilt werden. Für eine differenzierte Analyse ist es zu früh. Die letzt-verfügbaren Dezember-Inflationszahlen zeigen aber bei den Gesamtzahlen keinen nennenswerten Preisschub. Genaue Umrechner sind die Euro-Gegner, gar nicht rechnen viele Frauen und Teenager.
Marktforschungs-Institute sind überzeugt, dass es den Wettbewerb beim Abrunden - etwa zwischen den Handelsketten - auch nach dem Ende der Schilling-Ära geben wird.
Mehr Preissensibilität durch den Euro
Die Bargeldumstellung hat nach Ansicht von Duchatczek zu einer höheren Preissensibilität geführt. Allfällige Preiserhöhungen würden dadurch deutlich genauer registriert als früher. Dies erzeuge das subjektive Gefühl, dass sehr viele Preise überdurchschnittlich erhöht worden seien, was sich aber nicht mit den volkswirtschaftlich feststellbaren Faktoren decke. Auf das Kaufverhalten wird die Euro-Umstellung keine nennenswerten Auswirkungen haben.
Euro-Gegner rechnen exakter um
Eine weitere Fragestellung der heute präsentierten dritten Studie zum Euro-Wertverständnis der Österreicher befasst sich mit den Umrechnungsstrategien. Dabei zeigen sich unterschiedliche Tendenzen. Nur die wenigsten Befragten - meistens Euro-Gegner - rechnen demnach ganz exakt um. Bei Gütern des täglichen Bedarfes wird eher auf bereits gelernte Preise (61 Prozent) gesetzt oder man schätzt den Umrechnungsbetrag (58 Prozent) oder man kauft ohne großes Umrechnen einfach, was man braucht (52 Prozent). Eher noch penibel mit Rechner umgerechnet wird allerdings bei teuren Anschaffungen (40 Prozent).
Frauen und unter-20-Jährige rechnen nicht um
Keine Umrechnung bei Gütern des täglichen Bedarfes machen laut Studie Frauen, Unter-20-Jährige, Personen mit hoher Bildung und Personen mit positiver Einstellung zum Euro. Eine exakte Umrechnung betreiben eher Ältere über 50 Jahre, Personen mit niedriger Bildung und niedrigem Einkommen sowie Personen mit negativer Einstellung zum Euro. Die meisten Befragten gaben an, mehrere Strategien zu kombinieren und zu verwenden.

