Bischof soll Namen preis geben

Der Wiener Weihbischof Ludwig Schwarz warnt jenen bislang unbekannten Bischof, der ankündigte Frauen zu Pristerinnen zu weihen. Er verlangte, dass dieser seinen Namen preisgibt und prophezeite den Priesterinnen die Exkommunikation, sollten sie nach der Weihe eine Messe zelebrieren.
Weihbischof Schwarz hat in den Medien verlangt, den Namen jenes römisch-katholischen Bischofs zu nennen, der sich bereit erklärt hat, den rund zehn deutschen und österreichischen Frauen, die sich zu Priesterinnen weihen lassen wollen, das Weihesakrament zu spenden. "Diese Aktion ist einfach nicht in Ordnung und steht nicht im Einklang mit der Katholischen Kirche", sagt Schwarz.
Auch der Wiener Kirchenrechtler Bruno Primetshofer glaubt, dass Sanktionen folgen werden. "Der Bischof des zuständigen Sprengels wird nicht tatenlos zusehen können". Solange die ungültig Geweihten nicht tätig werden, gebe es einen Handlungsspielraum. Werde aber eine Messe zelebriert, drohe die Exkommunikation.
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