AKW-Sprecher: Störung im nicht atomaren Teil

Die nächste Panne! Der erste Block des südböhmischen Atomkraftwerks Temelin, der seit drei Wochen ununterbrochen auf 100 Prozent lief und rund 1.000 Megawatt Strom ans Netz lieferte, ist Donnerstag Vormittag vom Kontrollsystem ungeplant abgeschaltet worden. Wie AKW-Sprecher Milan Nebesar erklärte, kam es während eines Tests im Elektrosystem im nicht atomaren Teil des Kraftwerks zu der Abschaltung. Die genaue Ursache werde nun gesucht.
"Das Ereignis hatte keinen Einfluss auf das Ausmass der Radioaktivität im AKW sowie in dessen Umgebung", versicherte Nebesar.
Die gegenwärtige letzte Testserie auf der Leistungsstufe von 100 Prozent, die am 10. Jänner begonnen hat, verspätet sich wegen Problemen mit den Armaturen im nicht atomaren Teil des Kraftwerkes. Diese Schwierigkeiten erlauben zunächst nicht, die so genannten dynamischen Tests durchzuführen, bei denen sich die Reaktorleistung sprunghaft ändert. Über die Behebung der Probleme mit den Armaturen verhandeln die Mitarbeiter des AKW seit mehreren Tagen mit dem deutschen Lieferanten.
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