Koizumi bekräftigt Fortsetzung der Reformen

Die Regierung des japanischen Ministerpräsidenten Junichiro Koizumi hat einen Misstrauensantrag der Opposition am Dienstag überstanden. Die Unterhausvorsitzende Yasue Eto erklärte, die Stimmen des Regierungslagers hätten ausgereicht, um den Antrag zurückzuweisen.
Die Opposition hatte den Antrag mit dem nach ihrer Ansicht schlechten Krisenmanagement der Regierung im Zusammenhang mit dem Ausbruch der Rinderseuche BSE begründet.
Vor dem Misstrauensantrag im Unterhaus hatte Koizumi in seiner ersten programmatischen Rede dieses Jahres erklärt, dass er auch bei abnehmender Unterstützung für seine Regierung am Reformkurs festhalten werde. "Dieses Jahr ist das Jahr vollständiger Reform", kündigte der Ministerpräsident an, der die seit zehn Jahren anhaltende Rezession in Japan nach eigenen Angaben mit einer schmerzhaften Kur in der Wirtschaftspolitik überwinden will.
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