Dienstag, 29. Jänner 2002

USA verlieren nach Anschlägen Platz zwei an Spanien

Frankreich bleibt das beliebteste Reiseziel der Welt: 76,5 Millionen Besucher verzeichneten Paris & Co. im Jahr 2001. Österreich folgt auf Rang elf. Auf den Plätzen zwei und drei gab es nach dem 11. September einen Platztausch zwischen Spanien und den USA.

Diese Zahlen gab die in Madrid ansässige UN-Welttourismusorganisation am Dienstag bekannt. 44,5 Millionen Touristen besuchten im vergangenen Jahr die USA, das sind 12,6 Prozent weniger als im Jahr 2000.

Österreich registrierte im Jahr 2000 17,982 Mio. ausländische Besucher und rangierte damit auf Platz elf in der Liste der weltweit beliebtesten Urlaubsziele. Aufgrund der im Vergleich zu den Top ten-Ländern weit geringeren Bevölkerungszahl ist dieser Platz für Österreich ausgesprochen erfolgreich.

Auch die globale Konjunkturflaute, der starke Dollar, die Unruhen in Nahost und die Währungsturbulenzen in Südamerika trübten das Tourismusgeschäft. Für dieses Jahr wurde jedoch mit einer Erholung gerechnet. Insgesamt zeichnet sich den Statistikern zufolge ein Trend ab, auf das Flugzeug zu verzichten und stattdessen mit Auto oder Bahn zu verreisen.

Welttourismus sank 2001 um 1,3 Prozent
Im vergangenen Jahr ist der weltweite Tourismus um 1,3 Prozent zurückgegangen, 688,6 Millionen Touristen wurden gezählt. Während einige Länder teils deutlich weniger Reisende anzogen, verzeichneten andere Staaten mehr Gäste als im Boomjahr 2000.

Die Top 15 im Reise-Ranking*

1.

Frankreich
76,5 Mio. Besucher
2.

Spanien
49,5 Mio. Besucher
3.

USA
44,5 Mio. Besucher
4.

Italien
39,1 Mio. Besucher
5.

China
33,2 Mio. Besucher
6.

England
25,2 Mio. Besucher
7.

Russland
21,0 Mio. Besucher
8.

Mexiko
20,6 Mio. Besucher
9.

Kanada
19,7 Mio. Besucher
10.

Deutschland
18,9 Mio. Besucher
11.

Österreich
18,0 Mio. Besucher
12.

Polen
17,4 Mio. Besucher
13.

Ungarn
15,6 Mio. Besucher
14.

Hong Kong
13,0 Mio. Besucher
15.

Griechenland
12,5 Mio. Besucher

29.1.2002 18:50