Donnerstag, 31. Jänner 2002

Teuerungen bei Auto und Krankenhaus

Versicherungsprämien werden in den nächsten Monaten in Österreich wieder teurer. Weil immer mehr Menschen ins Spital müssen, werden die Tarife für für die Sonderklasse in der Krankenversicherung gehoben. Auch auf die Autofahrer kommen im Frühjahr Prämien-Verteuerungen zu. Gekürzt werden die Gewinnbeteiligungen in der Lebensversicherung.

In der UNIQA-Versicherungsgruppe wurde die Anhebung der Prämien in der privaten Krankenversicherung seit Jahresbeginn bzw. im Februar - regional und tariflich unterschiedlich - in den meisten Bundesländern im Schnitt mit 3 bis 5 Prozent beziffert. Nicht erhöht werde im Burgenland, in der Steiermark wird nach der Inflationsrate angepasst.

Autofahrer: Mehr zahlen bei Haftpflicht und Kasko
Bei der Autoversicherung wird es sowohl die Kasko- als auch die Haftpflichtversicherung treffen. Um wieviel nach den Erhöhungen im Vorjahr jetzt erhöht wird, will man bei der UNIQA noch nicht beziffern. Zum nächsten Stichtag im April wird über das Ausmaß entschieden, es wird sich an der Entwicklung der Schadens- und Reparaturkosten orientieren.

Seit Mitte der 90er Jahre sind nach extremem Preiswettbewerb die Kfz-Prämien um 25 Prozent gesunken, man hat "auf Substanz gelebt", heißt es. Nun muss dies angeblich "stufenweise" wieder in die früheren Relationen gebracht werden.

Weniger Gewinnausschüttung bei Lebensversicherungen
Kürzungen haben die Assekuranzen nach den Einbrüchen auf den Aktienmärkten in der Gewinnbeteiligung in der Lebensversicherung vor. Im UNIQA-Konzern sei es bis dato zu keiner Korrektur gekommen, dazu wartet man noch die Bilanz 2001 (Mai) ab. Klien geht davon aus, dass der neue Satz in den Gesellschaften seiner Gruppe in einem "logischen Mix aus Zukunftserwartungen und Ist-Ereignissen" wie wohl in einem Großteil des Marktschnitts bei "fünfkomma..." liegen werde, derzeit seien es in seiner Gruppe im Durchschnitt zwischen 6,25 und 6,125 Prozent.

31.1.2002 14:01