Zinsen bleiben auf Tiefststand seit 40 Jahren

Die Leitzinsen in den USA bleiben unverändert. Das beschloss die amerikanische Notenbank (Fed) am Mittwoch in Washington erwartungsgemäß angesichts zunehmender Signale für einen Aufschwung in der Wirtschaft. Die Zinsen für Tagesgeld verharren damit mit 1,75 Prozent auf dem tiefsten Stand seit 40 Jahren, der weniger bedeutende Diskontsatz bleibt bei 1,25 Prozent.
Allerdings hielt sich die Federal Reserve mit einem Verweis auf die Dominanz konjunktureller Risiken die Tür für spätere Zinssenkungen offen. Experten waren im Vorfeld des zweitägigen Treffens des Offenmarktausschusses der Federal Reserve von einer Bestätigung der Leitzinsen ausgegangen, vor allem nachdem Fed-Chairman Alan Greenspan zuletzt eine verhalten optimistische Einschätzung zur konjunkturellen Situation in den USA gegeben hatte.
Zudem deuteten die jüngsten Konjunkturdaten zunehmend auf ein Ende der wirtschaftlichen Schwächephase in den USA hin. So hatten auch am Mittwochnachmittag Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal 2001 überrascht. Demnach war die US-Wirtschaft im Schlussquartal 2001 um 0,2 Prozent gewachsen. Analysten hatten dagegen mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um ein Prozent gerechnet.

