Telekom und max verraten im NEWS ihre Taktiken

Mit neuen Markennamen blasen Telekom Austria und max.mobil zur totalen Werbe-Schlacht. Motto: Nur wenige werden überleben. Der Kampf um Kunden kann nur auf Kosten der Konkurrenz gehen - denn die Handy-Durchdringung dank 6,7 Millionen Mobilfunkkunden in den vier existierenden Netzen (A1, max.mobil., ONE, tele.ring) ist kaum mehr steigerbar.
Zig Milliarden schwere Investitionen in die nächste Mobilfunkgeneration UMTS, eine weitgehende Sättigung der Märkte und ein gnadenloser Wettbewerb. Wenn max.mobil.-Boss Georg Pölzl die Zukunft der Telekom-Branche skizziert, findet er martialische Worte: "Auf nationaler Ebene werden lediglich Schlachten gewonnen. Der Krieg wird international entschieden." Um dafür gerüstet zu sein, setzt die 100-prozentige Tochter der Deutschen Telekom einen mutigen Schritt. Ab Anfang April wird die mit enormem finanziellem Afwand zum absoluten Trend-Label aufgebaute Marke max.mobil. auf einen Schlag durch die Konzernmarke T-Mobile ersetzt.
Telekom Austria konzentriert sich auf Österreich
Im Gegensatz zur T-Mobile Austria ist beim Marktführer Telekom Austria die internationale Anbindung derzeit in Schwebe. Der 30-Prozent-Aktionär Telecom Italia zeigt sich zwar wild entschlossen, seine Anteile so bald wie möglich zu verkaufen. Wer dieses Paket und möglicherweise auch jenes der heimischen Staatsholding ÖIAG erwerben wird, steht jedoch völlig in den Sternen. Offensive total. Dennoch bläst auch die Telekom Austria zur totalen Offensive. Marketingchef Rudolf Fischer: "2002 wird das Jahr der Kunden. Wir wollen Service und Angebot verbessern und sowohl Kunden als auch Wettbewerber überraschen." Die erste Überraschung ist ebenfalls schon bekannt: Der neue Name Jet2Web wird gestanzt; die Telefonie heißt wieder Telekom.
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