Kein Kandidat erhielt die Mehrheit

Rund 2,3 Millionen Bürger in Costa Rica waren am Sonntag zur Wahl eines neuen Präsidenten aufgerufen. Es wurde damit gerechnet, dass keiner der drei Bewerber um die Nachfolge von Miguel Angel Rodriguez die notwendige Mindeststimmenzahl von 40 Prozent erreichen wird. In diesem Fall wäre am 7. April ein Stichwahl notwendig.
Amtsinhaber Rodriguez durfte nach vier Jahren an der Spitze des Staates laut Verfassung nicht mehr antreten.
Zur Wahl stellten sich Abel Pacheco von der regierenden Christsozialen Einheitspartei (PUSC) und der Oppositionsführer Rolando Aroya von der Nationalen Befreiungspartei (PLN). Erstmals seit 1948 schickte eine dritte Partei einen Präsidentschaftskandidaten ins Rennen: Otton Solis trat für die Bürgerliche Aktionspartei an. In letzten Umfragen lagen alle drei Kandidaten in der Wählergunst gleichauf.
In Costa Rica gilt für Bürger ab 18 Jahren Wahlpflicht. Die Wahllokale sollten am Montag 01.00 MEZ schließen. Erste Ergebnisse wurden zwei Stunden später erwartet.
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