Montag, 28. Jänner 2002

11 % weniger "Verirrte" auf den Autobahnen als 2000

Die Geisterfahrerstatistik ist da: 2001 gab es 444 Geisterfahrer-Meldungen. Das waren 11 % weniger als im Jahr davor. Nur ein Mensch kam bei einem Unfall mit einem Geisterfahrer ums Leben. Die meisten Geisterfahrer gab es nach Bundesländern in der Steiermark. Die gefährlichste Straße ist die Südautobahn.

In Zahlen beträgt der Rückgang elf Prozent. Insgesamt hieß es 444 Mal im Vorjahr: "Bitte bleiben Sie rechts und überholen Sie nicht."

Die meisten Geisterfahrer gab es im Vorjahr in der Steiermark, wo 98 Meldungen registriert wurden. In Niederösterreich waren es 82 Falschfahrer, in Tirol 72, in Oberösterreich waren es 57, in Kärnten 56, in Salzburg 40, in Wien 17, in Vorarlberg 16 und im Burgenland sechs. Am öftesten wurde an Samstagen die falsche Auffahrt genommen, während der Montag und der Sonntag die schwächsten Geisterfahrertage waren.

Wie im Jahr 2000 war der Monat August derjenige mit den häufigsten Warnungen vor entgegenkommenden Kfz. Der stärkste "Geisterfahrer-Tag" des Vorjahres war der 13. April mit insgesamt sieben Meldungen. Sechs Warnungen gab es am 25. August, je fünf am 6. September und am 18. Oktober. Die Südautobahn (A2) war im Vorjahr die Strecke mit dem meisten Warnungen - insgesamt 110 -, das gefährlichste Teilstück war die Strecke zwischen Telfs/West und Zams auf der Inntalautobahn (A12).

28.1.2002 08:15