Mittwoch, 23. Jänner 2002

2.-größter Handy-Hersteller mit erwarteten Verlusten

Der US-Technologiekonzern Motorola hat im Schlussquartal 2001 einen Verlust verbucht, der im Rahmen der Analystenerwartungen lag. Der operative Quartalsverlust betrage 90 Millionen Dollar (101,8 Mill. Euro/1,40 Mrd. S) oder vier Cent je Aktie. Motorola ist der weltweit zweitgrößte Handy-Hersteller.

Analysten hatten einer Umfrage von Thomson Financial/First Call zufolge im Durchschnitt einen Verlust von fünf Cent je Aktie prognostiziert. Im Vorjahreszeitraum hatte der Konzern noch einen Gewinn von 362 Millionen Dollar oder 16 Cent je Aktie erwirtschaftet. Die Umsätze fielen Konzernangaben zufolge im vierten Quartal um 25 Prozent auf 7,3 (Vorjahreszeitraum: 9,8) Milliarden Dollar.

Gewinne erst wieder in zweiter Jahreshälfte 2002?
Motorola rechnet auch für die ersten beiden Quartale 2002 mit Verlusten. Die Rückkehr in die Gewinnzone werde für die zweite Jahreshälfte erwartet. Im Gesamtjahr 2002 wolle der Konzern dann profitabel sein.

Der Nettoverlust des Technologiekonzerns habe im Schlussquartal 2001 1,2 Milliarden (Vorjahresquartal: plus 135 Millionen) Dollar oder 55 (plus sechs) Cent je Aktie betragen. Motorola verbuchte den Angaben zufolge im Berichtszeitraum einen Nachsteueraufwand für Sonderposten von 1,1 Milliarden Dollar.

23.1.2002 08:45