Gallaher wird 100-Prozent-Eigner

Die Aktionäre des österreichischen Zigarettenherstellers Austria Tabak (AT) haben in einer außerordentlichen Hauptversammlung grünes Licht für die geplante Spaltung der Gesellschaft gegeben. Damit wird Barvermögen an eine neue Gesellschaft übertragen.
Die Aktien der "ALPS Vermögensverwaltungs AG" gehen in den Besitz der AT-Kleinaktionäre, die nach der Übernahme der AT durch den britischen Gallaher-Konzern verblieben sind und zuletzt mit 70.667 Aktien 0,32 Prozent am AT-Aktienkapital gehalten haben.
Entsprechend der Anzahl der an Austria Tabak gehaltenen Aktien wird jeder Aktionär Aktien der neuen Gesellschaft im rechnerischen Gegenwert von 1 Euro (13,7603 S) erhalten. Neben diesen Aktien erhält jeder AT-Aktionär von Gallaher einen Barbetrag von 84 Euro je Aktie. Das bedeutet, dass die Streubesitzaktionäre insgesamt 85 Euro je Aktie erhalten - den gleichen Betrag, den Gallaher an die ÖIAG bezahlt hatte und der mittlerweile von der überwältigenden Mehrheit der Austria Tabak-Aktionäre angenommen wurde.
Als Ergebnis der Spaltung wird Austria Tabak eine hundertprozentige Tochter von Gallaher. Voraussichtlich spätestens Ende März wird Austria Tabak nicht mehr an der Börse notieren.

