Teamchef verzichtet auf Raimund Divis und Mark Szücs

Österreichs Eishockey-Teamchef Ron Kennedy nominierte am Freitag den 25 Mann-Teamkader für die Olympischen Winterspiele in Salt Lake City. Für den verletzten Verteidiger Herbert Hohenberger (VSV) sowie die Stürmer Christoph König (Vienna Capitals), Heimo Lindner (Innsbruck), Raimund Divis und Mark Szücs (beide Black Wings Linz) ist der Traum von Olympia vorbei. Sie wurden am Freitag bei der Reduzierung des ursprünglich 30 Mann umfassenden Kaders ausgemustert.
Österreich trifft bei Olympia in der Vorrunde auf Lettland (9.2.), Deutschalnd (10.2.) und die Slowakei (12.2.).
Das ÖEHV-Team trifft am Montag in Wien zur Einkleidung und zum anschließenden Trainingslager zusammen. Noch nicht dabei sind die USA-Legionäre Reinhard Divis, Andre Lakos und Thomas Pöck, die von ihren Klubs gleich nach Utah fliegen, die in Schweden engagierten Dieter Kalt und der an einer leichten Zerrung laborierende Matthias Trattnig sowie Dominic Lavoie, der auch erst in den USA zum Team stoßen wird.
Drei Spiele als Vorbereitung
In Salt Lake City hat Kennedy für die Vorbereitungsspiele gegen Frankreich (2.2.), Weißrussland (4.2.) und die Ukraine (6.2.) 25 Mann zur Verfügung, danach muss er den Kader auf 23 Mann reduzieren. "Wir müssen abwarten, in welche Form die Legionäre sind. Und in den Vorbereitungsspielen könnte sich noch jemand verletzen", begründete Verbandskapitän Giuseppe Mion die Einberufung.
Schwere Entscheidung
Österreich fährt also mit sieben Verteidigern zu Olympia, Martin Hohenberger und Patrick Pilloni können allerdings auch in der Abwehr spielen. "Es war eine schwere Entscheidung. Wir haben alle Kandidaten beobachtet, im letzten Monat besonders intensiv. Wir haben in unserer Aufstellung besonderen Wert auf die Defensive gelegt, etwa 80 Prozent der Spielzeit werden sich die Vorrundengegner in unserer Verteidigungszone aufhalten", so Mion.
Einziger Neuling im Team ist der kürzlich eingebürgerte VSV-Stürmer Kent Salfi.
