Montag, 21. Jänner 2002

Kuwait gibt Berti frei

Der kuwaitische Fußball-Verband (KFA) hat sich mit sofortiger Wirkung von Berti Vogts getrennt. Dies gab KFA-Präsident Sheikh Ahmad Al-Fahad Al-Sabbah am Montag am Rande des Golf-Cups in Riad bekannt. Nach Angaben des KFA hat der deutsche Ex-Bundestrainer selbst um die Auflösung des bis 30. Juni 2002 datierten Vertrages gebeten. Für den 55- Jährigen ist damit der Weg für eine Anstellung als schottischer Nationaltrainer frei. Der schottische Verband (SFA) hatte am Montag erklärt, man wolle Vogts verpflichten.

Der Arbeitsplatz-Wechsel von Berti Vogts ist zwar noch nicht perfekt, doch die Unterschrift des ehemaligen Bundestrainers beim schottischen Fußball-Verbands scheint nur noch eine Formsache zu sein. Dies erklärte der schottische Verband (SFA) auf einer Pressekonferenz am Montag. Zuvor hatte der britische TV- Sender BBC verbreitet, dass Vogts bereits als Nachfolger für den im Oktober letzten Jahres zurückgetretenen Craig Brown verpflichtet worden wäre.

Nach Angaben von SFA-Geschäftsführer Taylor hat Vogts in Schottland erklärt, er wolle die "Bravehearts" über die EM 2004 hinaus auch zur WM 2006 nach Deutschland führen. "Er ist ein Weltklassetrainer", sagte Taylor über den Deutschen. "Ich bin sicher, dass er mit seinem Fachwissen, seiner Erfahrung und seinen Ideen den schottischen Fußball in neue Dimensionen führen kann."

21.1.2002 18:25