Kräftiges Lebenszeichen des AC Fiorentina

Der AC Fiorentina ist weiter tief in der Abstiegszone der Serie A. Am Sonntag Abend gab die Mannschaft aber ein kräftiges Lebenszeichen. Der finanziell schwer angeschlagene Cupsieger aus Florenz erreichte mit Torhüter Alexander Manninger zu Hause gegen den AC Milan ein 1:1. Manninger avancierte nach einem gehaltenen Elfmeter mit zum Matchwinner.
Alex Mannninger machte in der Partie am Sonntag Abend gegen Milan mit Glanzparaden auf sich aufmerksam. Highlight dabei war ein parierter Elfmeter von Superstar Andrej Schewtschenko.
"La Gazzetta dello Sport" lobte die Leistung des ÖFB-Teamkeepers am Montag in den höchsten Tönen. Neben dem abgewehrten Penalty (Manninger entschärfte den flach ins rechte Eck geschossenen Schuss des ukrainischen Ausnahme-Stürmers) war der 24-Jährige bereits zuvor auch aus kurzer Distanz nicht von Schewtschenko zu bezwingen. Sogar von den eigenen Spielern wurde der Ex-Arsenal-Goalie geprüft: Aber auch Di Livio konnte Manninger nicht "bezwingen". Die Gazzetta honorierte die drei entscheidenden Paraden mit Note 7 und "Übermenschlich".
Bei der Milan-Führung in der 52. Minute durch einen Kopfball von Jose Mari aus kurzer Distanz war die unumstrittene Nummer 1 bei Fiorentina (Konkurrent Taglialatela hat längst das Schicksal Manningers in London als Ersatz eingenommen) chancenlos. Nach der Moral-Injektion durch den abgewehrten Elfmeter gelang den Violetten aber in der Nachspielzeit noch der Ausgleich. Ausgerechnet Adriano (Leihgabe von Milan-Erzfeind Inter) nützte in der Nachspielzeit die numerische Überlegenheit - Gattuso war eine Viertelstunde vor Schluss vom Platz gestellt worden - noch zum 1:1.
