Regierung bleibt aber hart

Drei Kinder, die am Hungerstreik von Flüchtlingen in Australien teilnehmen, sind in der Nacht auf Sonntag in ein Krankenhaus gebracht worden. Damit befinden sich jetzt vier Kinder zur medizinischen Beobachtung in der Klinik von Woomera. In dem Lager in der 1.800 Kilometer westlich von Sydney gelegenen Wüste lehnen 181 Menschen seit mehr als einer Woche jede Nahrungsaufnahme ab.
Auf diese Weise gegen wollen sie gegen schlechte Unterbringung bei 40 Grad Hitze sowie Verzögerungen ihrer Asylverfahren protestieren.
Unter den Hungerstreikenden sind 14 Frauen und noch fünf Kinder. 35 Teilnehmer des Hungerstreiks haben sich ihre Lippen zunähen lassen. Die australische Regierung lehnt es ab, den Forderungen nachzukommen. Die Asylbewerber versuchten, das australische Volk moralisch einzuschüchtern, erklärte Premierminister John Howard. Die Zwangseinweisung in Lager diene der "Abschreckung". Dies sei Teil der Strategie, der Welt ein Signal zu geben, dass niemand illegal ins Land gelangen könne.
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