Vorerst keine Angaben über Verletzte

Im Norden Belfasts hat es am Sonntagabend wieder schwere Zusammenstöße zwischen Katholiken und Protestanten gegeben. Nach Angaben der Polizei konzentrierten sich die Ausschreitungen zwischen meist jungen Männern auf drei Gebiete. Dabei wurden Brandsätze und Steine geworfen, Autos wurden in Brand gesetzt.
Angaben über Verletzte lagen zunächst nicht vor. Beim schwersten Zwischenfall wurde das Haus eines älteren Protestanten schwer beschädigt, nachdem Katholiken eine Benzinbombe durch ein Fenster geworfen hatten.
Insgesamt wurden auf beiden Seiten drei Häuser beschädigt, berichtete die Feuerwehr. Seit Juni hat es im Norden Belfasts fast jedes Wochenende schwere Ausschreitungen zwischen den beiden verfeindeten Gruppen gegeben. Gründe sind wachsender Widerstand der Unionisten gegen den Friedensvertrag, Zuwanderung von Katholiken in ehemals protestantische Gebiete und die Proteste gegen eine katholische Grundschule.
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