Dienstag, 15. Jänner 2002

Virtuelle Band als Favorit für britischen Musikpreis

Die HipHop-Gruppe Gorillaz ist am Montag für sechs Brit Awards nominiert worden. Die Sängerin Dido folgt mit drei Nominierungen. Sie schaffte mit "No Angel" das Top-Selling Album des Jahres 2001. Ihre Nominierung in der Kategorie beste Newcomerin wurde als "Irrtum" zurückgezogen. Sie wurde ersetzt durch Tom McRae. Die Organisatoren haben sich entschuldigt. Aber Dido ist natürlich immer noch im Rennen um den Titel "Beste Sängerin".

Die virtuelle Band, die von Blur-Sänger Damon Albarn ursprünglich als spielerisches Projekt mit dem Cartoonisten Jamie Hewlett konzipiert wurde, führt damit die in London vorgestellte Kandidatenliste für die britischen Musikpreise an. Die Brit Awards werden am 20. Februar in der britischen Hauptstadt vergeben. Außer den Gorillaz wurde bisher nur R&B-Sänger Craig David im vergangenen Jahr für Preise in sechs verschiedenen Kategorien nominiert - allerdings bekam er zu guter Letzt keine Auszeichnung.

Drei Nominierungen für Dido
Die Sängerin Dido ("No Angel"), wie die Gorillaz eine Neuentdeckung der Popszene des vergangenen Jahres, wurde für drei britische Schallplattenpreise nominiert. Vier Nominierungen bekamen die gestandenen Stars Robbie Williams und Kylie Minogue. Für den begehrten Titel des besten britischen Sängers sind Sir Elton John, Robbie Williams, Craig David, Ian Brown und Aphex Twin nominiert. Bei den Damen fällt die Entscheidung zwischen Geri Halliwell, Sade, Sophie Ellis Bextor und PJ Harvey. Popveteran Sting soll bei der Preisverleihung für sein Lebenswerk geehrt werden.

15.1.2002 11:27

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