Gutachter: Rettberg handelte fahrlässig

Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner neuesten Ausgabe erstmals über ein brand-aktuelles Gutachten zur Libro-Pleite. Ein Team der renommierten Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungskanzlei von Ex-Finanzminister Andreas Staribacher und Primus Österreich ist allen Vorwürfen auf den Grund gegangen. Im Auftrag der Libro-Aktionäre.
Die Medien- und Buchhandelskette Libro war im Juni des Vorjahres mit Passiva von gewaltigen 334 Millionen Euro (4,6 Mrd. ÖS) in die Pleite geschlittert. Im dem Prüf-Bericht geht es vor allem um die Frage, ob und inwieweit der ehemalige Libro-Vorstand unter der Führung von André Rettberg für das Milliarden-Debakel verantwortlich gemacht werden kann.
o Die NEWS bereits vorliegenden ersten Prüf-Ergebnisse des Anfang nächster Woche komplett vorliegenden Libro-Gutachtens sind hochbrisant:
o Erwiesen scheint nunmehr, dass Rettberg durch teils grobe Fehlleistungen dem Unternehmen erheblichen Schaden zugefügt hat.
o Zudem hätte der Vorstandschef und Miteigentümer des Konzerns die Anmeldung der Insolvenz hinausgezögert.
o Weiters bemängelt der Prüfbericht abenteuerliche Bilanzkonstruktionen und mangelnden Informationsfluss an den Aufsichtsrat sowie die geprellten Aktionäre.
Fazit des Gutachterteams: Ex-Libro-Boss André Rettberg habe fahrlässig gehandelt. Auf Basis dieser Sonderprüfung werden jetzt mehrere Gerichtsverfahren erwartet.
Die ganze Story über das Libro-Desaster und seine Folgen lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von NEWS!

