Montag, 14. Jänner 2002

3.-größter Rüstungskonzern baut Schulden ab

Der US-Rüstungskonzern Raytheon trennt sich für 1,13 Mrd. Dollar (1,267 Mrd. Euro/17,4 Mrd. S) von seiner Flugzeugsparte. Käufer sei die L-3 Communications Holdings Inc. Das Unternehmen aus Greenville (Texas) produziert Kommunikations-Netzwerke für die US-Regierung und Flugdatenschreiber, so genannte "black boxes".

Raytheon (Lexington/Massachusetts) ist der drittgrößte US- Lieferant von Militärausrüstung mit 12,2 Mrd. Dollar Umsatz in den ersten neun Monaten 2001 und hat mehr als 6.000 Mitarbeiter. Die Flugzeugsparte Aircraft Integrations Systems, die Beech- und Hawker- Geschäftsflugzeuge herstellt, trug 775 Mill. Dollar zum Umsatz bei.

Raytheon hatte im Zuge von Akquisitionen in den vergangenen Jahren neun Mrd. Dollar Schulden angehäuft. Der Verkauf der Flugzeugsparte soll zum Abbau des Schuldenbergs beitragen. Raytheon konzentriert sich damit weiter auf sein Kerngeschäft Raketen und Radar.

Um Raytheons Flugzeugsparte hatten sich noch die britische BAE Systems und die amerikanische Northrop Grumman bemüht.

14.1.2002 14:48