Sparpaket in nächsten Tagen im Kongress

Die argentinische Regierung will noch im Laufe dieser Woche einen Sparhaushalt für das kommende Jahr vorlegen. Der peronistische Übergangs-Präsident Eduardo Duhalde kündigte an, einen entsprechenden Entwurf im Kongress einzubringen.
Es werde ein strenges Budget ausgearbeitet, hieß es. Die umstrittene Kürzung der Beamtenbezüge um 13 Prozent werde vermutlich nicht zurückgenommen werden können, sagte Lamberto.
IWF fordert Sparen als Gegenleistung für Rettungs-Kredite
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hatte die Bewilligung neuer Kredite für das hoch verschuldete Land von der Einhaltung eines strikten Sparkurses abhängig gemacht. Eine IWF-Delegation wollte am Montag nach Buenos Aires reisen. Die neue Regierung muss Argentinien aus einer fast vierjährigen Rezession führen.
Präsident Duhalde verwies auch darauf, dass die Beschränkungen bei den Bargeldabhebungen bestehen bleiben müssten, um das schwache Bankensystem des Landes schützen. Am vergangenen Donnerstag hatte die argentinische Regierung die Beschränkungen, Bargeld von Bankkonten abzuheben, weiter verschärft. Damit sind mittlerweile rund ein Drittel der Einlagen von Bankkunden in Höhe von 67 Mrd. US-Dollar (75,1 Mrd. Euro/1.033 Mrd. S) eingefroren.

