Montag, 14. Jänner 2002

AUA-Sparprogramm spaltet die Belegschaft

Die AUA hat ist kürzlich mit ihrem Sparpaket herausgerückt. Aber an den geplanten Einbußen scheiden sich die Geister. Das technische Personal stimmt prinzipiell zu. Die Mitarbeiter des fliegenden Personals lehnen das Paket allerdings ab. In dieser Woche kommt es in beiden Gruppen zu Urabstimmungen.

Für Unmut unter den Mitarbeitern soll die Tatsache sorgen, dass offenbar nur die AUA-Mannschaft, nicht aber die Tochtergesellschaften Lauda Air oder Tyrolean Airways Opfer bringen sollen, um die AUA-Gruppe wieder in die schwarzen Zahlen fliegen zu lassen.

Das im Herbst installierte neue AUA-Management hat für heuer eine deutliche Ergebnisverbesserung von rund 100 Mill. Euro (1,3 Mrd. Euro) angekündigt. Voraussetzung dafür ist unter anderem auch ein Sparpaket, das eine Senkung der Personalkosten um 15 Prozent vorsieht. Dazu gehört der Abbau von rund 930 Stellen, ein Einfrieren des Kollektivvertrags auf ein Jahr und ein Gehaltsverzicht um durchschnittlich acht Prozent. AUA-Führungskräfte wollen auf 15 Prozent ihrer Bezüge verzichten.

14.1.2002 10:14