Donnerstag, 17. Jänner 2002

Prozesstermin noch offen

Vittorio Cecchi Gori, Präsident des italienischen Fußball-Erstligisten AC Fiorentina, muss sich wegen der Vorwürfe der Bilanzfälschung und der Geldwäsche vor Gericht verantworten. Dies beschloss am Donnerstag ein Gericht in Florenz am Ende der Untersuchung gegen den 54-jährigen Filmproduzenten und Medienmagnaten, der seit 1993 den Cupsieger führt. Das Datum, an dem der Prozess beginnen wird, muss noch bestimmt werden.

Die Ermittlungen gegen Cecchi Gori waren im vergangenen Juni aufgenommen worden. Damals hatte die Polizei seine Wohnung und sein Büro durchsucht und Beweise gegen ihn gesammelt. Weitere Ermittlungen sind noch wegen des Verdachts des Drogenbesitzes und der Geldwäsche im Gange.

Die finanzielle Krise des Klubs von ÖFB-Teamkeeper Alex Manninger verschärft sich inzwischen immer mehr. Die Staatsanwaltschaft von Florenz beantragte am Donnerstag erneut die Eröffnung eines Konkursverfahrens gegen die Violetten, die mit 15 Punkten Vorletzte in der Serie A sind. Vergangene Woche war Trainer Roberto Mancini zurückgetreten und durch Ottavio Bianchi ersetzt worden.

17.1.2002 15:37