Dienstag, 15. Jänner 2002

Entscheidung noch nicht definitiv

Die österreichische Weltklasse-Snowboaderin Nicola Pederzolli darf nun aller Voraussicht nach doch bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City an den Start gehen. Ursprünglich hätte die derzeit beste Halfpiperin der Welt nicht bei den Spielen in Utah an den Start gehen dürfen, da die 27-jährige Tirolerin am Stichtag keinen Quotenplatz hatte.

Damit dürfte die Sachverhaltsdarstellung des österreichischen Skiverbandes (ÖSV) beim Internationalen Skiverband (FIS) und beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) positiv behandelt worden sein. Eine schriftliche Bestätigung für den österreichischen Startplatz im olympischen Halfpipe-Bewerb kommt jedoch erst am Montag, daher ist die Entscheidung noch nicht definitiv.

Ursprünglich hätte die derzeit beste Halfpiperin der Welt nicht bei den Spielen in Utah an den Start gehen dürfen, da die 27-jährige Tirolerin am 1. November 2001 in der Weltrangliste lediglich 22. war. Die Richtlinien hatten nämlich vorgesehen, dass lediglich die Top-20 dieser Wertung einen Quotenplatz erhalten. Mit tollen Leistungen in dieser Weltcup-Saison und der Führung im Halfpipe-Bewerb hat Pederzolli jedoch ihre berechtigten Ambitionen auf Olympia stets untermauert.

"Wegen mir wird aber niemand anderer zu Hause bleiben müssen", erklärte Pederzolli am Dienstag. Wie genau die Verteilung der Olympia-Startplätze nun vorgenommen wird, ist noch unklar. Das gesamte Snowboard-Team der österreichischen Olympia-Delegation wird übrigens am 25. Jänner auf dem Kreischberg präsentiert.

15.1.2002 16:28